Aus Deutschland - Der Rattenfänger von Hameln
Der Sage nach wurde Hameln um 1284 von einer schrecklichen Rattenplage heimgesucht. Das Volk war aber nicht in der Lage sich alleine gegen die Nager zu wehren und waren überglücklich als eines Tages ein bunt gekleideter Mann Hameln besuchte und mitteilte, dass er ein Rattenfänger sei und die Rattenplage beseitigen könnte. Der Fremde holte eine Flöte aus der Tasche und spielte eine fröhliche Melodie auf ihr. Voller Neugier beobachteten die Einwohner wie der Mann mit jeder Ratte aus der Stadt verschwand. Der Rattenfänger führte die Tiere bis zur Weser wo sie dann ertranken. Die Bürger der Stadt waren jedoch sehr geizig und als sie sahen wie leicht der Rattenfänger die Arbeit eredigt, wollten sie ihm den versprochenen Lohn nicht mehr zahlen. Wütend verließ er die Stadt und kehrte einige Zeit später in Gestalt eines Jägers zurück. Als er die Bürger sah, wie sie in der Kirche beteten, holte er seine Flöte erneut heraus . Dieses Mal waren es aber keine Ratten, sondern die Kinder derer die den Mann nicht bezahlen wollten, die der Melodie folgten. Er ging mit ihnen zu einem Berg wo er mit ihnen verschwand. Weder der Mann noch die Kinder kehrten jemals zurück.
